Angebote in unserer Kirchengemeinde

Von der Mutter-Kind-Gruppe bis zum Seniorenkreis können Sie zahlreiche Gruppen und Kreise der Gemeinde besuchen. Niemand muss in unserer Gemeinde alleine bleiben. Hier gibt es auch kirchliche Angebote für alle Lebensphasen.

Kirchliche Trauung

„Es ist ja besser zu zweien als allein“, so schreibt es der Prediger Salomo in der Bibel. Und „eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei“. Also Ehe zu dritt? Ja, Gott soll mit dabei sein im gemeinsamen Leben. Dass Gott das zusagt und seinen Segen gibt, das feiern wir in der Kirchlichen Trauung.

Streng genommen ist die Kirchliche Hochzeit keine Trauung, denn die Ehe wird auf dem Standesamt geschlossen. Wer aber die Ehe mit einem Gottesdienst feiern möchte, findet in der Gemeinde offene Türen.

Ehepaar

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Was ist zu tun?

Rufen Sie im Pfarrbüro an. Der Pfarrer vereinbart ein Traugespräch. Für das Gespräch benötigen Sie das Taufdatum, das Konfirmationsdatum und die Bibelstelle des Denkspruches. Empfehlenswert ist, wenn Sie sich auch schon über einen Trautext und über die Lieder Gedanken machen.

Wo finden Sie einen Trauspruch?
Der Trauspruch ist eine „biblische Überschrift“ über dem gemeinsamen Leben. Er dient zur gegenseitigen Ermutigung auf dem Weg.
Sie können als Ehepaar nach Rücksprache mit Ihrem Pfarrer Ihren Trauspruch gerne selbst aussuchen. Eine Hilfe dazu finden Sie unter www.trauspruch.de.

Trauerfall

Ein Angehöriger ist verstorben, was soll ich tun?

  1. Seelsorgerliche Begleitung in der Krankheit und im Sterben. Gerne dürfen Sie den Pfarrer rufen. In Giengen gibt es auch eine Hospizgruppe. Die Mitarbeitenden begleiten Sterbende.
  2. Aussegnung zu Hause – wenn jemand verstorben ist, kommt der Pfarrer ans Sterbebett, wenn er gerufen wird, um mit den Angehörigen den Verstorbenen in Gottes Hand zu befehlen.
  3. Bestatter beauftragen.
  4. Trauergottesdienst besprechen. Hierzu kommt der Pfarrer zu den Angehörigen.

Ablauf eines Trauergottesdienstes in der Kirche in Hürben

Von Herzen

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  • Glockengeläut
  • Musikstück
  • Gruß
  • Lied
  • Gebet und Schriftlesung
  • Orgelstück
  • Predigt
  • Fürbittgebet
  • Lied
  • Bekanntgaben und Geleitwort
  • Musikstück
  • Trauerzug auf den Friedhof
  • Worte am Grab – Vater unser Gebet - Segen

Konfirmation

Teenies

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Der Konfirmandenkurs ist ein nachgeholter Taufunterricht. Bei der Konfirmation wird den Konfirmandinnen und Konfirmanden das Ja-Gottes, das ihnen schon in der Taufe zugesagt wurde, bestätigt und die Konfis machen sich fest an Gottes Zusage. Damit sie das mit frohem Herzen tun können, wird im Konfirmandenkurs die Gemeinschaft gepflegt und über Gott und die Welt nachgedacht. Die Gebote, das Glaubensbekenntnis, die Frage der Taufe, des Abendmahls, des Gebets sind Schwerpunktthemen. Darüber hinaus werden verschiedene Aktionen mit den Konfis geplant und durchgeführt.

Konfirmationstermin 2018: 22. April 2018, 10.00 Uhr

Konfi-Kurs – das Konfi-Jahr:

30. Juni 2018:gemeinsames Frühstück der neuen Konfirmanden.
1. Juli 2017:Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kirche in Hürben
13. Juni 2018:Beginn des Unterrichts um 15.00 Uhr im Gemeindehaus. Unterricht ist immer mittwochs.
13. - 15.  Juli 2018:Konfi-Camp des ganzen Bezirks Heidenheim in Rötenbach
29. - 31. März 2019Konfi-Freizeit in Meßstetten - Tieringen
11. Mai 2019

Konfirmanden-Abendmahl, 19.30 Uhr, Kirche Hürben

12. Mai 2019:Konfirmation 1, Kirche Hürben
26. Mai 2019Konfirmation 2, Kirche Hürben

Abendmahl

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Das Abendmahl wird in der Regel monatlich im Gemeindegottesdienst gefeiert.

Im Abendmahl wird sichtbar, erlebbar und spürbar, dass Gottes vergebende Liebe uns gilt. Die Teilnehmer erfahren beim Teilen von Brot und Wein (Traubensaft) die Gemeinschaft mit Jesus Christus und die Gemeinschaft miteinander.

Wer gerne ein Hausabendmahl wünscht, wende sich bitte an das Pfarramt.

Taufe

Jesus Christus spricht: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“ Mt 28,20

Unsere Kirche tauft, nicht weil wir ein schönes Familienfest feiern wollen, sondern weil Jesus uns einlädt, unter seiner Herrschaft zu leben.

Die Taufe ist ein Sakrament. Sakramente machen Gottes Heilshandeln sichtbar und erfahrbar. Das wichtigste Zeichen der Tauffeier ist das Wasser.
Wasser ist das Urelement des Lebens. Wasser kann aber auch eine Bedrohung für das Leben sein. Im Wasser kann Leben untergehen und enden.
Der Täufling erfährt symbolisch im Wasserritus, was Jesus Christus durchlebt hat. Wie Jesus durch den Tod zum ewigen Leben gelangt ist, so kommt das Wasser über den Täufling, und er „taucht auf“ als Mensch des neuen Lebens.

In unserer Gemeinde werden die Taufen in der Regel im Gemeindegottesdienst gefeiert.

Sie möchten ihr Kind taufen lassen, dann lohnt es sich, folgenden Fragen nachzugehen.
Was muss ich tun?
Wozu dient das Taufgespräch?
Wo finden wir einen Taufspruch?
Wer kann Taufpate/ Taufpatin sein?
Welche Aufgabe hat ein Taufpate/ eine Taufpatin?
Müssen wir als Eltern in der Kirche sein, um unser Kind taufen lassen zu können?
Soll ich mein Kind als Kleinkind taufen lassen?
Wird man nur einmal im Leben getauft?
Wie hängen Taufe und Konfirmation zusammen?

Was muss ich tun?

Die Taufe wird in der Regel in der Kirchengemeinde Ihres Wohngebietes bzw. Ihres Wohnortes gefeiert. Um eine Taufe anzumelden, wenden Sie sich an das Pfarrbüro oder an den Pfarrer. Zur Anmeldung wird ein Termin abgesprochen. Der Pfarrer kommt in der Regel zum Taufgespräch ins Haus. Sehr herzlich sind neben Kleinkindern auch ältere Kinder oder Erwachsene zur Taufe eingeladen.

Gehören Sie einer anderen Kirchengemeinde an, wollen aber in Hürben die Taufe feiern, dann benötigen Sie von ihrem Pfarramt eine „Dimissoriale“ – eine Art Überweisungsschein.

Wozu dient das Taufgespräch?

Das Taufgespräch hat das Ziel, über die Bedeutung der Taufe nachzudenken, die Tauffeier zu besprechen und den Taufspruch auszuwählen.

Wo finden wir einen Taufspruch?

Der Taufspruch ist ein biblisches Wort, das Ihr Kind ein Leben lang begleiten soll. Sie können sich den Taufspruch nach Rücksprache mit Ihrem Pfarrer selbst aussuchen.
Sie können aber auch auf www.taufspruch.de eine Auswahl von Taufsprüchen anschauen.

Wer kann Taufpate/ Taufpatin werden?

Alle getauften und konfirmierten evangelischen Kirchenmitglieder und diejenigen, die einer anderen christlichen Kirche angehören, können das Patenamt übernehmen.
Welche anderen christlichen Kirchen die evangelische Kirche anerkennt, sind in der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ aufgeführt.

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt. Mindestens ein Pate sollte deshalb Mitglied der evangelischen Kirche sein. Wer keiner christlichen Kirche angehört oder aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein Patenamt übernehmen. Kommt der Pate/die Patin nicht aus der Kirchengemeinde des Täuflings, muss er/sie eine Patenbescheinigung vorlegen. Das ist der Nachweis darüber, dass der Pate /die Patin Mitglied seiner/ihrer Kirche ist und berechtigt ist, das Patenamt zu übernehmen. Die Patenbescheinigung wird vom Pfarramt der Gemeinde ausgestellt.

Welche Aufgabe hat ein Taufpate/ eine Taufpatin?

Zur Übernahme der Patenschaft als kirchlichem Amt gehört die Bereitschaft, eine gute Beziehung zum Patenkind aufzubauen und durch Geschenke oder Erzählen mitzuhelfen, dass das Patenkind in den christlichen Glauben und in seine Kirche hineinwächst.

Müssen wir als Eltern in der Kirche sein, um unser Kind taufen lassen zu können?

Taufe und Glaube gehören zusammen. Kleine Kinder können ihren Glauben noch nicht selber formulieren.
Eine gute Voraussetzung für das Hineinwachsen in den Glauben ist eine christliche Erziehung. Die christliche Erziehung haben neben den Paten und der Kirche vor allem die Eltern zu verantworten. Das ist der Grund, warum mindestens ein Elternteil Mitglied der evangelischen Kirche sein muss.

Soll ich mein Kind als Kleinkind taufen lassen?

Die Kleinkindertaufe wird von der evangelischen Kirche eindeutig bejaht.
In der Taufe wird deutlich, dass Ihr Kind vorbehaltlos von Gott angenommen ist. Gott sagt „Ja“ zu Ihrem Kind, noch bevor Ihr Kind auch zu Gott „Ja“ sagen kann.

Die Taufe von älteren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen steht in der evangelischen Kirche gleichberechtigt neben der Kleinkindertaufe.

Wird man nur einmal im Leben getauft?

Ja. Die Taufe als grundlegende Gnadenzusage Gottes muss nicht wiederholt werden. Sie gilt lebenslang.

Wie hängen Taufe und Konfirmation zusammen?

Der Glaubensweg hat mit der Taufe begonnen. Der kirchliche Unterricht ist im engeren Sinne ein nachgeholter Taufunterricht, der dazu dient, die eigene Taufe zu verstehen.

Konfirmation heißt „Befestigung“ oder auch „Bestärkung“. Die Konfirmanden sollen auf ihrem Glaubensweg „bestärkt“ werden. Sie sollen sich mit ihrem persönlichen Glauben beschäftigen und Wissenswertes über die Kirche erfahren.
Die Konfirmation erfolgt in einem Gottesdienst. Im Gottesdienst bekennen die Konfirmanden mit der Gemeinde den Glauben, in dem sie unterwiesen sind. Die Konfirmanden werden gesegnet und erhalten ein Bibelwort für ihren Lebensweg.

Mit der Konfirmation darf das Patenamt übernommen werden.

Bei noch nicht getauften Konfirmanden/Konfirmandinnen ist die Taufunterweisung der reguläre Konfirmandenunterricht. Nichtgetaufte Konfirmanden/Konfirmandinnen werden entweder während der Unterrichtszeit getauft oder im Konfirmationsgottesdienst.